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Markus Fräger

07.11.1959 – 17.08.2020

Wir trauern um einen großartigen Künstler, einen wunderbaren Menschen,
einen genauen Beobachter von Stimmungen, von Menschen, von „dem Dahinter“.
Er fehlt.

In Gedanken sind wir bei seiner Familie.

Robert Drees, Cornelia Drees, Susanne Borsch, Christin Müller


Markus Fräger „Der Abschied“, 2019, Öl auf Leinwand, 100 × 80 cm, Privatsammlung


Hanna Nitsch // Ausstellungsbeteiligungen im Herbst 2020

Hanna Nitsch ist in diesem Herbst gleich in zwei spannenden Ausstellungsprojekten zu sehen:

In der Ausstellung »KIND! ZUCKERBROT UND WUNDERLAND« im Kloster Schussenried, Bad Schussenried thematisieren Künstler*innen aus ganz Deutschland (u.a. Annegret Soltau, Judith Samen, Justine Otto) mit Installationen, Skulptur, Malerei und Fotografie die Bandbreite des Kindseins zwischen Zuckerwatte und Kindertränen, wildem Spiel und einsamen Ängsten. Warum erinnern wir uns oft mit Wehmut und Sehnsucht an das vermeintlich Unbekümmerte des Kind-Seins? Diesen und anderen prägenden Fragen wird in der Ausstellung nachgegangen.
Die Ausstellung bespielt fast 1000 m2 des barocken Konventbaus
und Teile des Parks.

Eröffnung:
05. September 2020, 16 Uhr
Coronabedingt ist die feierliche Eröffnung im Bibliothekssaal auf 60 Personen begrenzt.

Dauer der Ausstellung:
06.09.2020 – 01.11.2020

Öffnungszeiten:

Di bis Fr 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr;
Sa, So und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr

Kontakt:
KLOSTER SCHUSSENRIED
Neues Kloster 1
88427 Bad Schussenried
Telefon +49(0)75 83. 92 69 – 1 40
Telefax +49(0)75 83. 92 69 – 1 11
info @ kloster-schussenried.de

www.kloster-schussenried.de

»Berührend« (19.09.2020 – 24.01.2021) wird es auch in der gleichnamigen Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen (Museen Böttcherstraße). Entstanden ist die Ausstellungsidee unter dem Eindruck der Abstands- und Distanzregeln zur Eindämmung des Corona-Virus im Frühjahr 2020. Die Doppeldeutigkeit im Titel umfaßt in 65 Kunstwerken sowohl die körperliche aber vor allem auch die emotionale Berührung. Themen wie die Fürsorge einer Mutter für ihr Kind, die Verbundenheit von Liebenden, die gewaltsame Überschreitung von Grenzen oder die unfreiwillige Nähe im Alltag werden durch Kunstwerke von u.a. Marina Abramovic, Lucas Cranach d.Ä., Robert Mapplethorpe, Pipilotti Rist und Hanna Nitsch intensiv

Dauer der Ausstellung:
19.09.2020 – 24.01.2021

Öffnungszeiten:
Dienstags bis Sonntags, 11 – 18 Uhr, Montags geschlossen
Es können abweichende Öffnungszeiten an Feiertagen gelten.

Kontakt:
MUSEEN BÖTTCHERSTRASSE
Paula Modersohn-Becker Museum
Ludwig Roselius Museum Böttcherstraße 6–10, 28195 Bremen
T +49 (0)421 33882-22

www.museen-boettcherstrasse.de


Franziska Stünkel // »COEXIST«
Seit zehn Jahren reist die international ausgezeichnete Filmregisseurin und Fotokünstlerin Franziska Stünkel mit ihrer Leica Kamera durch Asien, Afrika, Europa und Amerika auf der Suche nach natürlichen Reflexionen auf Schaufensterglas, die in ihrer Verdichtung von der Koexistenz menschlichen Lebens erzählen.
Die Leica Galerie Wetzlar zeigt bis 27.09.2020 neue Motive aus dem Amerika Zyklus, die auf verschiedenen Reisen an der Ost- und Westküste der USA entstanden sind.

Eröffnung:
Mittwoch, den 05.02.2020

Dauer der Ausstellung:
06.02.2020 – 27.09.2020

Leica Galerie Wetzlar
Leica Camera AG
Am Leitz-Park 5
35578 Wetzlar

Telefon: +49 (0) 6441 – 2080-0
E-Mail: gallery@leica-camera.com

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 10 – 20 Uhr
Samstag/Sonntag 10 – 18 Uhr

www.leica-camera.com


Neue Publikation: Franziska Stünkel // »COEXIST«

Seit zehn Jahren reist die international ausgezeichnete Filmregisseurin und Fotokünstlerin Franziska Stünkel durch Asien, Afrika, Europa und Amerika auf der Suche nach natürlichen Reflexionen auf Schaufensterglas, die in ihrer Verdichtung von der Koexistenz menschlichen Lebens erzählen. Zu höchster Komplexität aufgeladen, sind ihre Fotografien die Visualisierung der Gemeinsamkeiten und Gegensätze, die in unserer vielfältig vernetzten Welt bestehen. Die Künstlerin verzichtet dabei vollständig auf die digitale Nachbearbeitung ihrer Fotografien. Entstanden ist ein vielschichtiger Blick auf die hochaktuelle Frage nach Koexistenz in unserer Gegenwart, ergänzt durch Textbeiträge namhafter Autoren und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen, darunter Künstliche Intelligenz, Biologie, Psychologie, Glücksforschung, Lingustik, Kultur und Angstforschung.

Mit Texten von Karin Rehn-Kaufmann, Jannis Androutsopoulos, Borwin Bandelow, Türker Baş, Bela B Felsenheimer, Karen Guggenheim, Mark Stephen Meadows, Florian Langenscheidt, Piotr Młodozeniec, Iris Phan, Moritz Rinke, Anno Saul, Bernhard Schlink, Georg Toepfer, Stephen Vasconcellos

232 Seiten, 110 Farbabbildungen
2019 Kehrer Verlag Heidelberg/Berlin

Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-86828-918-3

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Hanna Nitsch erhält den Kunstpreis 2019 der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Der Kunstpreis der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag wird seit 1988 vergeben. Frühere Preisträger*innen waren u.a. Candice Breitz, Marina Abramovic und Timm Ulrichs.

Das Werk der Braunschweiger Künstlerin Hanna Nitsch überrascht, irritiert und fasziniert immer wieder aufs Neue. Sehr früh hat sie ihre ganz eigene Bildsprache gefunden und entgegen zeitgeistiger Strömungen konsequent weiterentwickelt. Neben der Tusche sind in den letzten Jahren weitere Techniken hinzugekommen. Ohne Scheu sucht sie dabei das Risiko und kombiniert bewusst neue Techniken mit alten künstlerischen Medien. So entwickelt die Künstlerin eine ungewöhnlich komplexe Bildsprache, in der sie überkommene Rollenbilder und Stereotypen unserer Gesellschaft und Kultur als Künstlerin, Frau und Mutter hinterfragt.
Von Beginn an hat die Künstlerin sich selbst und ihre drei Kinder in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Untersuchungen gestellt. So verbindet man mit dem Namen Hanna Nitsch außergewöhnlich eindringliche Tuschezeichnungen von Cäcilia, Aaron und Elisabeth.
Derart intensiv hat sich wohl selten eine Künstlerin mit ihren Kindern bildnerisch auseinandergesetzt. Es ist und bleibt ein zeichnerisches Langzeitpsychogramm mit offenem Ende, womit Hanna Nitsch in der zeitgenössischen Malerei zweifellos eine ganz eigene und herausragende Position einnimmt.
Nach einem Studium der Philosophie und Germanistik in Freiburg, begann Hanna Nitsch Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe zu studieren, u.a. bei der Zeichnerin Silvia Bächli. 2007 schloss sie als Meisterschülerin und Jahrgangsbeste mit dem Meisterschülerstipendium der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig ab. Weitere Preise und Förderungen folgten.
(Prof. Dr. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie Wolfsburg)


Neue Publikation: Lucia Dellefant // »Ourconomy«

Die neue Publikation »Ourconomy« von Lucia Dellefant visualisiert neue Ansätze humaneren Wirtschaftens, experimentiert mit radikalen Strategien für soziale Gerechtigkeit und bietet Möglichkeiten, im Sinne einer fairen Ökonomie aktiv zu werden. Raumgreifende Modelle, Skulpturen, Malerei und Videos verweben sich zu Reflexionsräumen, die Mut und Lust auf die Zukunft machen.

Mit Texten von Heiner Flassbeck, Paul Mason, Heinz Schütz und Anton Petz

2019, 112 Seiten, 20 EUR
Deutsch-Englisch
ISBN 978-3-943106-20-6

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Neue Publikation: Eric Butcher // »Time Trial«

Eric Butcher zeigt in »Time Trial« neueste Werke seiner Malerei Objekte im Spannungsverhältnis zwischen Flächigkeit und Dreidimensionalität.

Mit Texten von Robert Drees, Patrick Heide, Paul Carey-Kent und Eric Butcher

Herausgegeber: Galerie Robert Drees, Patrick Heide Contemporary Art und Eric Butcher
2019, 159 Seiten, 25 EUR
Deutsch-Englisch
ISBN: 978-1-5272-5156-4

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