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Szilard Huszank // Kunstverein Ludwigsburg 2023 // Where has Alice gone?

Der ungarisch-deutsche Künstler Szilard Huszank entführt uns mit seinen fiktiven Landschaftskompositionen in Szenerien, die scheinbar idyllisch und sehnsuchtsvoll sind. Ausgehend von einem großen Repertoire an klassischen Motiven verwandelt er diese über seine individuelle künstlerische Sprache in ein Spiel von Farben und Flächen. Die virtuos gestalteten Werke, die technisches Können mit inhaltlichem Anspruch verbinden, werden erstmalig im Kunstverein Ludwigsburg gezeigt.

Vernissage:
02.02.2023, 18.30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers mit musikalischer Begleitung

Begrüßung:
Harald Jahnke

Einführung in die Ausstellung:
Dr. Martin Hellmold, Kunsthistoriker

Ausstellungsdauer:
02.02. – 23.03.2023

Finissage:
23.03.2023, 18.30 Uhr

Kunstverein Ludwigsburg
Eberhardstraße 1
71634 Ludwigsburg
Telefon: 0 71 41.92 91 96
kunstverein-ludwigsburg.de

Öffnungszeiten:
Donnerstag – Sonntag: 14.00 – 18.00 Uhr

www.kunstverein-ludwigsburg.de



Hanna Nitsch // Vögele Kulturzentrum (CH) // doing family

Nichts prägt uns so sehr wie die Familie. Mit ihr verbinden wir Liebe, Unterstützung, Vertrauen – aber auch Schmerz, Enttäuschung und Anstrengung. Dabei ist die Definition von Familie heute längst nicht mehr eindeutig: Neben der bürgerlichen Kleinfamilie etabliert sich eine grosse Vielfalt an Formen des Zusammenlebens.

Welche Rolle spielt die familiäre Herkunft für den eigenen Lebensentwurf? Welchen Einfluss haben Geld, Macht und gesellschaftliche Rollenbilder auf das Familienleben? Können Liebe und Fürsorge auch einengen? Welche Geschichten und Geheimnisse gestalten unsere Beziehung zu Verwandten oder Freunden?

Die Gruppenausstellung »doing family« beleuchtet die Einflüsse und Herausforderungen, die das Familienleben prägen. Gezeigt werden szenische Hörspiel-Installationen, Beiträge der Wissenschaft, Werke der Gegenwartskunst und Exponate der Populärkultur.

Mit Werken von: Johan Bävman, Olga Bushkova, Nesa Gschwend, Diana Karklin, Tanja Krebs, Isabelle Krieg, Janaina Mello Landini, Hanna Nitsch, Caroline Minjolle, Tim Rod, Peter Sauerer, Klaudia Schifferle, Magnus Wennman

Vögele Kultur Zentrum
Gwattstrasse 14
8808 Pfäffikon SZ

Ausstellungsdauer:
15.11.2022 – 19.03.2023

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 17 Uhr
Do: 11 – 20 Uhr

www.voegelekultur.ch



Venske & Spänle // AUTOEATER am Stachus, München

Seit dem 24.09.2022 ist am Stachus vor dem Justizpalast (München) die Skulptur AUTOEATER des Künstlerduos Venske & Spänle zu sehen.

Die Skulptur wurde in Carrara, Italien von Venske & Spänle geschaffen. Die beiden Künstler folgten der Einladung der Firma Henraux, die ihre Ateliers durch zeitgenössische Künstler*innen wiederbeleben wollten (in den 60er Jahren haben z.B. Henry Moore, Hans Arp hier ihre Skulpturen gefertigt) und deswegen dem Duo einen 16 Tonnen Rohblock für die Skulptur zur Verfügung stellten.

Der AUTOEATER, (ital. “Mangiatore“) entstand unter der Prämisse des Endes des Verbrennungsmotors aber auch des Endes des leichten, für jeden erschwinglichen Kleinwagens. Er stand zunächst in Massa di Carrara in Italien  bei Euromarble an der Strasse, wo er für viel Diskussion und Unterhaltung sorgte. Dann wurde der AUTOEATER von der Midtown Alliance Atlanta, Georgia, USA über die Galerie Marcia für drei Jahre ausgewählt im Herzen der Stadt, auf dem  Skulpturenplatz an der Ecke  Peachtree / 10th Ave., die Bürger Atlantas zum Umdenken zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad zu bewegen. Die Rechnung ging auf, der AUTOEATER wurde kontrovers in Presse und Netz diskutiert.

Seit 2021 ist er in der Heimatstadt des Künstlerduos Venske & Spänle. Die Stadt München hat den temporären Standort am Stachus möglich gemacht, um auch hier das Verkehrskonzept neu zu überdenken und zu diskutieren.