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»Everything but Canvas« – Gruppenausstellung

Eric Butcher (UK), Mikael Fagerlund (SE), Julia Mangold (DE/USA), Susanne Rottenbacher (DE)

Die erste Ausstellung des neuen Jahres »Everything but canvas« widmet sich – wie der Titel bereits andeutet – Kunstwerken, die nicht auf Leinwand entstanden sind oder über das klassische Format des Tafelbildes hinausgehen. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung der abstrakten und konkreten Malerei mit zeitgenössischen Mitteln der Kunst. Durch die außergewöhnliche Materialvielfalt, die die Künstler mit dem Thema Malerei verbinden, gibt die Ausstellung einen Einblick in die Möglichkeitsbereiche zeitgenössischer Malerei und Zeichnung im weiteren Sinne. Darüber hinaus wird auch das wechselseitige Spannungsverhältnis zwischen Flächigkeit und Dreidimensionalität, zwischen Malerei und Skulptur thematisiert. Freuen Sie sich auf minimalistische Malereiobjekte aus Aluminium des britischen Künstlers Eric Butcher, „gemalte“ Reliefs aus Acrylglas des schwedischen Künstlers Mikael Fagerlund, neueste geometrisch-reduzierte Zeichnungen unserer Galeriekünstlerin Julia Mangold und dreidimensionale Raumzeichnungen mit Licht der Gastkünstlerin Susanne Rottenbacher aus Berlin.

Eröffnung:
Freitag, den 25.01.19, 19.00 Uhr

Eröffnungsrede:
Christin Müller, Kunsthistorikerin, Galerie Robert Drees

Dauer der Ausstellung:
26.01. – 09.03.19

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Freitag 10.00 – 18.30 Uhr
Samstag 11.00 – 14.00 Uhr
Oder nach Vereinbarung.


Vortrag und Diskussion:

»Wie frei ist die Kunst?« – Über den neuen Kulturkampf und die Krise des Liberalismus
Gemälde werden abgehängt, Skulpturen vernichtet, Filmhelden ausradiert: Ein Kulturkampf durchzieht Museen, Kinos und Theater. Sogar ein Gedicht wird übermalt. Droht das Ende der Kunstfreiheit, eine Zensur von unten? Oder ist es höchste Zeit, dass die Kulturwelt der #MeToo-Bewegung folgt und mehr Gleichheit einklagt?
Der Vortrag erläutert, was sich hinter der Debatte um Moral und Ästhetik verbirgt: Warum wirken Bilder so bedrohlich? Gefährdet politische Korrektheit die Autonomie der Künstler und Künstlerinnen? Und wieso streiten wir gerade heute über diese Fragen?

Hanno Rauterberg (Autor und Redakteur »Die Zeit«) im Gespräch mit Ulrich Krempel (ehemaliger Direktor des Sprengel Museum Hannover).
Mittwoch, 20.02.19, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Galerie Drees, Weidendamm 15, 30167 Hannover
Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem »Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V.«, Hannover statt.