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Space Oddity // Liebscher & Kersting

»Space Oddity« – entstehen seltsame Räume oder lösen sich Raum und Landschaft auf? Konstruktionen verbinden sich mit der Landschaft. Landschaft windet sich durch Konstruktionen. Licht vereinnahmt leere Räume. Räume entstehen und zerfallen gleichzeitig. Diese räumlichen Eigenartigkeiten finden sich sowohl in den Werken von Dorothee Liebscher wie auch bei Johannes Kersting. Beide Künstler setzen scheinbar Gegensätzliches in ihren Bildwelten zusammen und lassen diese Elemente miteinander interagieren.

Die junge Leipziger Malerin Dorothee Liebscher fesselt ihr Publikum mit lichtdurchfluteten, menschenleeren, teils großformatigen Leinwandtableaus, die zwischen Landschafts- und Architekturarrangements changieren. In den imaginären Bildwelten verweisen Fluchtpunkte auf Ausblicke in weiter entfernte Landschaften oder hinein in aufgebrochene Untergründe; durch Verflechtungen verschiedener Ebenen entsteht eine irritierende „Space Oddity“.

Johannes Kersting aus Nürnberg konstruiert perspektivische Bildkästen und malt auratische Raum- und Landschaftsillusionen. Manche Bildserien verweisen auf die Ästhetik der amerikanischen Architektur und Urbanität. Auch bei Kersting sind die Illusionsräume stets menschenleer, aber mit klarem Verweis auf deren scheinbare Anwesenheit. Die nächtliche Rahmung, das beinahe grelle Leuchten durch die Fenster der Häuser oder das vollkommene Herauslösen der kulissenhaft wirkenden Szenerie, lösen eine geheimnisvolle Atmosphäre aus – auch hier entsteht eine geradezu mystische „Space Oddity“…

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Freitag 10.00 – 18.30 Uhr
Samstag 11.00 – 14.00 Uhr
Oder nach Vereinbarung

Eröffnung:
Ab Samstag, den 12.06.2021 von 11.00 – 17.00 Uhr sind Sie herzlich in die neue Ausstellung eingeladen.
Dorothee Liebscher und Johannes Kersting werden anwesend sein.

Dauer der Ausstellung:
12.06. – 05.09.2021

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Freitag 10.00 – 18.30 Uhr
Samstag 11.00 – 14.00 Uhr
Oder nach Vereinbarung